Liebe Shiatsu-Freundinnen und -Freunde,

Shiatsu bei Rückenschmerzen Shiatsumassage Wien

ich darf Sie / Euch noch auf mein aktuell laufendes Shiatsu-Sommerangebot im August 2017 aufmerksam machen, das ich speziell für neue InteressentInnen, die Shiatsu bzw. meinen speziellen Shiatsu-Stil kennen lernen möchten, zusammengestellt habe.

Es ist noch bis inkl. 31. August gültig – hier gibt es die Details dazu.

Ich freue mich, wenn Sie davon Gebrauch machen bzw. die Information auch mit möglichen InteressentInnen aus Ihrem Bekanntenkreis oder auf facebook teilen …

herzliche Grüße, mit den allerbesten Wünschen für Ihre Gesundheit und noch einen wunderbaren restlichen Sommer sendet Ihnen

Richard Palfalvi

„Inspiring healthy living“

Publiziert am von Richard Palfalvi | Hinterlasse einen Kommentar

Sommer in der TCM – das Feuer in uns

Die Wandlungsphase FEUER oder: Sommerbeginn am 16. Mai

Der nährende Zyklus in den 5 Wandlungsphasen

Der nährende Zyklus in den 5 Wandlungsphasen

Im Kreislauf der 5 Elemente (oder besser eigentlich: der 5 Wandlungsphasen) folgt das Feuer auf das Element Holz. Der Sommer beginnt somit bereits am 16. Mai und hat zur Sommersonnenwende am 21. Juni bereits sein Maximum erreicht. Ab diesem Tag „wandert“ die Sonne wieder retour Richtung Süden und die Tage werden wieder kürzer.

Das Feuer-Element symbolisiert u. a. die Hitze und somit die wärmste Zeit des Jahres, den Sommer. Im Lebenszyklus des Menschen steht das Feuer für die Jugend. Die im Frühling aufsteigende Energie und Kraft des Elementes Holz verstärkt sich im Sommer zunehmend, die energetische Richtung ist nun nicht mehr nur nach oben gerichtet, sondern wirkt – gleich den züngelnden Flammen eines Feuers – in alle Richtungen, die Kraft des Feuers ist somit zerstreuend. Es ist kraftvoller, dynamischer und aktiver.

Die (meisten) Menschen beflügelt der Sommer, sie gehen nun mit ihren Aktivitäten und Emotionen voll nach außen. Es ist die Zeit der Feste mit Freunden im Freien. Viel Licht und Wärme/Hitze prägen unseren Alltag. Leichtigkeit liegt in der Luft, Lachen, Tanzen – vielleicht irgendwo um ein Lagerfeuer auf einer Waldlichtung bei Sonnenuntergang – Singen, auch Reisen in fremde Länder, alles was unser Herz erfreut sollte nun im Vordergrund stehen.

Die Sonne steht am höchsten Punkt, ihre Strahlen wärmen uns nun am längsten, die Natur zeigt sich in voller Blüte und Pracht, sie schöpft aus einer unglaublichen Fülle. Allerdings besteht in unseren westlichen Industriegesellschaften eine starke Tendenz zur Überstimmulierung des Feuer-Elements durch Genußmittel, aber auch die modernen Medien und Kommunikationsmittel! Dadurch wird unser Herz und die dazugehörigen Energien negativ beeinflusst, was über einen längeren Zeitraum zu tiefer gehenden Störungen in uns führen kann.

Was bedeutet das Feuer-Element nun für unserer Energiekreisläufe im Körper, sprich den Meridianen?

Die Meridiane (oder Funktionskreise) des Feuers im Körper eines Menschen sind Herz und Perikard (als YIN-Organe) sowie Dünndarm und Dreifacher-Erwärmer-Meridian (als YANG-Organe). Der Herzmerididan ist mit dem Dünndarm als Paar gekoppelt, der Perikard mit dem 3-fachen-Erwärmer-Meridian. Außerdem manifestiert sich das Feuer im Körper des Menschen in der Zunge und in den Blutgefäßen. Die negative Emotion des Feuers (wenn es sich nicht in harmonischem Zustand befindet) ist die Begierde, die zugehörigen positiven Emotionen sind Geistesruhe, Gelassenheit und Freude. Der stimmhafte Ausdruck ist das Lachen.

Das Sinnesorgan ist die Zunge, die Sinnesfunktion ist das Sprechen, die Geisteseigenschaft ist Inspiration/Geist und der Elementsgeist ist der sogenannte SHEN. Shen ist bei einem Menschen im positiven Sinne vor allem durch strahlendes Leuchten in den Augen erkennbar, zum Beispiel bei frisch Verliebten oder Menschen, die förmlich Begeisterung (für etwas) „ausstrahlen“. Shen wird als der Geist des Herzens bezeichnet und entspricht ungefähr dem, was in der westlichen Psychologie als Bewusstsein bezeichnet wird. Ist Shen (in einem ausgeglichenen Feuer-Element) ruhig und stark, dann regiert er Körper und Geist durch Einsicht, Verständnis und Harmonie. Esprit, Witz und Humor sind Ausdruck des Shen. Ein schönes Gesicht strahlt Shen aus: es leuchtet, zeigt Klarheit und Harmonie sowie eine gesunde Gesichtsfarbe.

Ist der Shen schwach, so erscheint u. a. das Gesicht matt und/oder grau, es fehlt der natürlich strahlende Glanz in den Augen, der Mensch ist oft lethargisch und müde, der für uns so wichtige Schlaf kann in verschiedenster Weise gestört sein. In diesem Fall ist dringend geboten, rechtzeitig gegenzusteuern.

Was kann Shiatsu für mich in diesem Falle tun?

Shiatsu bei Rückenschmerzen Shiatsumassage Wien

Shiatsu in der Praxis 1090 Wien

Eine komplementäre Behandlungsmethode wie Shiatsu kannim Verbund mit verschiedenen anderen Maßnahmen, wie Ernährungsumstellung, Stressreduktion, Auszeiten im Beruf, oder in besonders schwierigen Fällen begleitend zu einer Psychotherapiehelfen, das Leben bzw. die Lebensenergien des betroffenen Menschen wieder in Einklang und Harmonie und den Shen wieder zum Leuchten zu bringen. Werden die Energieflüsse des Shen (Herz- und Perikard-Meridian sowie Dünndarm ausgeglichen, harmonisiert und in Fluss gebracht, verschwinden sehr oft auch damit einhergehende Schlafstörungen (meist Einschlafstörungen).

Sommer-Schilf-am-SeeIch wünsche Ihnen und uns allen noch einen schönen, wunderbaren und erholsamen Sommer 🙂

 

Wer gerne noch mehr über die 5-Elemente-Lehre und ihre Verbindung zu den Meridianen lesen und sich darin vertiefen möchte, dem sei folgendes Buch empfohlen:

„5 Elemente und Zwölf Meridiane“ (Ein Handbuch für Shiatsu, Akupunktur und Körperarbeit); Autor: Wilfried Rappenecker; erschienen im Felicitas Hübner Verlag 1996

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Warmes Frühstücksmüsli

Thematik: Wärmende Frühstücksvarianten für einen guten Start in den Tag

Warmes Frühstücksmüsli – grundsätzliche Tipps

shiatsu wien - müslimischung und apfel für ein warmes Frühstücksmüsli

mögliche Zutaten für Ihr Frühstücksmüsli

Gekochte Getreidearten für ein warmes Frühstück: Sie können die verschiedenen Getreidearten (Hirse, Polenta, Hafer, Grünkern, Süßreis, etc…) bereits am Vorabend weichkochen oder zumindest über Nacht in etwas warmem Wasser einweichen. Dadurch ist es gut ausgequollen, leicht verdaulich und in der Früh gleich verfügbar (somit sparen Sie vor allem an Werktagen Zeit 😉 ) – Sie können auch gleich mehrere Protionen vorkochen; kann so im Kühlschrank bis zu ca. 4 Tage aufbewahrt werden.

Bei diesem Müsli verwende ich normalerweise eine Kombination aus FÜNF-Korn-Müsli-Basismischungen (wie sie im Handel erhältlich sind; oder Sie mischen nach Belieben selber zusammen) und QUINOA. Das Quinoa sollten Sie auf alle Fälle über Nacht einweichen und spätestens in der Früh ca. 5 bis 7 Minuten köcheln lassen, bis es weich ist.

Warmes Frühstücksmüsli – das Rezept:

Ich gebe hier die Maximalvariante an Zutaten an, um ein möglichst nahrhaftes und stärkendes Frühstück zu „basteln“.

Das heißt konkret: Fünfkornflockenmischung plus Qinoa plus Leinsamen plus Braunhirse plus Chia-Samen.

Sie können das Müsli aber auch nur mit der Fünfkornflockenmischung machen, für den Fall, dass Sie die anderen Getreidezutaten gerade nicht zuhause vorrätig haben.

Vorbereitung für warmes Frühstücksmüsli

  1. über Nacht die gewünschte Menge 5-Kornflocken-Mischung gemeinsam mit 3 bis 4 Esslöffel geschrottetem Leinsamen sowie 1 bis 2 Teelöffel CHIA-Samen einweichen
  2. das Quinoa in einem Extragefäß ebenfalls einweichen oder bereits weichkochenshiatsu wien - Quinoa das Korn der Azteken für ein warmes Frühstücksmüsli

Am Morgen:

  • F: einen Topf heiß machen
  • E: ein Stück Butter reingeben und zergehen lassen
  • E: die eingeweichten oder vorgekochten 5-Kornflocken (bzw. die gesamte Getreidemischung wie oben angegeben) dazugeben und gut umrühren
  • E: je nach Getreidemenge ca. 1/8 Liter Schlagobers (Sahne) hinzufügen
  • E: kleingeschnittenes Obst dazu: im Winter verwende ich vor allem Äpfel; Sie können aber auch gerne zuvor eingeweichtes Dörrobst zusätzlich dazugeben;
    • wer wegen des Geschmacks auch im Winter nicht auf Bananen (= Südfrucht = stark abkühlend) verzichten möchte, der soll die Banane unbedingt kleingeschnitten schon während des Dahinköchelns ins Müslis dazugeben!
  • E: Zum Süßen: wer sie mag, kann auch Rosinen als Zuckerersatz in den Topf geben, ansonsten empfiehlt sich Ahornsirup oder Xylith (weißen Zucker empfehle ich nicht, der schwächt die Mitte / Milzenergie).
  • M: etwas feingeriebenen Ingwer und oder Zimt hinzugeben und gut unterrühren
  • W: eine Prise Salz und nach Bedarf noch etwas warmes Wasser dazugeben
  • H: einen Spritzer Zitronensaft
  • E: abschließend fügen Sie dann die in einem Extratopf weichgekochten Quinoa-Körner hinzu und mische gut durch.
  • E: sehr empfehlenswert ist auch, einen oder zwei Esslöffel Braunhirse hinzuzufügen. Damit kann man das Müsli abschließend auch noch etwas „binden“, falls es zu dünnflüssig oder breiig geworden ist 😉 )

… das Ganze dann cirka 7 bis  10 Minuten köcheln lassen.

Vor dem Servieren streuen Sie noch geriebene Wallnüsse darüber.

Wirkung dieses Frühstücks auf Ihren Körper und seine Meridiane:

  • erwärmend (daher auch gut für kalte Wintermorgen/-tage!)
  • stärkt die Mitte (Element ERDE)
  • baut Qi von Milz und Nieren auf
  • tonisiert das Blut

Empfohlen auch bei:

  • bei Qi-Mangel der Milz (= Schwäche im Element Erde, häufiger Müdigkeit bereits untertags bzw. nach jedem Essen, das Sie zu sich nehmen; wenn Sie Zahnabdrücke an den Zungenrändern haben)
  • bei Feuchtigkeit im Körper
  • bei Antriebsschwäche
  • bei chronischer Müdigkeit

Grundsätzlich ist es wichtig, das ganze Jahr über ein warmes und nahrhaftes Frühstück zu sich zu nehmen, um seine Mitte zu stärken und gut in den Tag zu starten.

Warum es aber gerade im Winter so wichtig ist, neben Shiatsubehandlungen zur Stärkung der Gesundheit, sich gut und der Saison entsprechend zu ernähren, erfahren Sie auch hier in meinem aktuellen Beitrag „Gesundbleiben im Winter“ …

Noch ein Wort zur Braunhirse:

shiatsu wien - Braunhirse für ein warmes Frühstücksmüsli

Braunhirse wird dem Element ERDE zugeordnet und ist durch den charakteristischen Schalenanteil eine hochwertige Mineral- und Ballaststoffquelle. Braunhirse enthält u. a. Magnesium, Eisen, Zink, Ballaststoffe, Vitamin B6

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Winter in der TCM

Winter und TCM: Beginn am 16. November

Ja, es ist tatsächlich bereits wieder so weit: der Winter hat begonnen! Warum das in der Natur so ist und wie Sie sich jetzt gut auf diese kalte Jahreszeit vorbereiten und einstellen können, erfähren Sie hier in diesem Beitrag. WARNUNG: er enthält auch wichtige Gesundheitstipps …

Nährender Zyklus der 5 ElementeIm Kreislauf der 5 Elemente (oder besser eigentlich: der 5 Wandlungsphasen) folgt das Wasser auf das Element Metall. Man sagt auch, das Metall ist die „Mutter“ des Wasser-Elements, es „nährt“ im sogenannten Fütterungs-zyklus das Wasser (oder anders ausgedrückt: Metall bringt Wasser = Substanz hervor). Wie schon in meinem früheren Beitrag über das Holz-Element des Frühlings dargelegt, dauern die Saisonen in der 5-Elemente-Lehre immer 36 Tage vor und 36 Tage nach dem jeweiligen Höhepunkt. Der Winter in der daoistischen Naturlehre beginnt somit bereits am 16. November und hat zu unserem kalendarischen Winterbeginn am 21. Dezember bereits sein Maximum erreicht.

Word-Rap zum Winter in der TCM: Wasser, schwarz, blau, Niere, Blase, Ohren, großes Yin, Tief, Dunkel, das Unbewusste, Existenz, Angst

„Der salzige Geschmack stärkt die Niere“

Winter in der TCM

Winter in der TCM - Shiatsu 1090 WienDem Wasser-Element ist die Jahreszeit des Winters zugeteilt. Die Energierichtung geht nunmehr nach unten und innen, alle Kräfte in der Natur ziehen sich bis aufs Maximum zusammen. Diesen Umstand bezeichnen die Chinesen in der TCM als „größtes Yin“. Der Winter ist jene Zeit, in der alle Lebewesen und Pflanzen zur Ruhe kommen und ihre Essenz im Inneren bewahren und speichern. Es ist die Zeit der Kälte, des Dunklen, der kurzen Tage und langen Nächte (Yin regiert über das Yang). Die Bewegungsrichtung des Wassers ist das Absinken, nach Unten fließen, es füllt alle Hohlräume. Der Winter ist somit die Zeit des Ruhens, der (inneren) Reifung und Entwicklung, bis dann im Frühling wieder alles zu sprießen und wachsen beginnt.

Meereswellen - Winter in der TCM - Shiatsu 1090 WienDas Wasser ist der Ursprung allen Lebens. Dieses Element verbindet den Anfang mit dem Ende, was sich daran zeigt, wie stark der Winter mit dem Lebensabend und dem Tod verbunden ist. Im Lebenszyklus steht das Wasser-Element somit für das hohe Alter und den Lebensabend eines Menschen.

Das Wasser-Element im Körper und den zugehörigen Organen

Zur Wandlungsphase des Wassers gehören körperlich gesehen die Organe Niere und Blase. Diese sind für unseren Wasserhaushalt und aus der Sicht der chinesischen Medizin für die Speicherung der Essenz, aus der wir täglich schöpfen, zuständig.

In den Nieren „sitzt“ die Urenergie, das vorgeburtliche Qi: dieses Qi, auch Jing genannt, welches wir von unseren Eltern im Augenblick der Zeugung mitbekommen haben, ist nur begrenzt verfügbar. Man kann es mit dem Akku eines Gerätes vergleichen: es ist sozusagen unser Lebens-Akku.

Die Nieren sind die Quelle aller Wärme und Kraft, aber auch der Ruhe, der Stärke und Ausgeglichenheit, sprich der Substanz. Die Nieren werden am meisten durch Kälte beeinträchtigt, weswegen man gerade jetzt immer gut darauf achten sollte diese, als auch die Füße warm zu halten. Ganz wichtig ist auch, regelmäßig und wenn möglich drei mal pro Tag WARM zu essen! Rezepthinweise dafür finden Sie weiter unten.

Winter in der TCM - Shiatsu 1090 Wien - Wassertropfen der Wellen machtDie Farben dieses Elements sind blau bis schwarz. Der Geschmack des Wasser-Elements ist das Salzige. Der salzige Geschmack und damit auch alles, das aus dem Meer kommt, kann Verhärtungen und Stagnationen lösen, er wirkt aufweichend und nährt unser Blut. Zu viel Salz hingegen lässt erstarren und verhindert den Fluss in den Bahnen!

Winter in der TCM

Was das Wasser-Element schwächt:

Die Emotion des Wasser-Elements ist die Angst, welche die Nieren und die Kraft des Wassers am meisten in uns schwächt. „Sich vor Angst in die Hosen zu machen“ u.ä. Volksweisheiten machen diese Verbindung deutlich.

Was das Wasser-Element stärkt:

1. die passende Lebensweise zum Winter in der TCM

Eine an die Jahreszeit angepasste Lebensweise ist eine wichtige Grundvoraussetzung. Die Menschen brauchen – genau wie die Natur selbst – eine Zeit, in der sie sich idealerweise mehr zurückziehen können, um den eigenen Energiehaushalt zu regenerieren und neue Kräfte für das kommende Frühjahr zu sammeln. Einkehr, in sich gehen, und auch beruflich etwas zurückschalten wäre angesagt. Da dies heute in unserer schnelllebigen und stressigen Zeit oft nicht möglich ist, entstehen vor allem zum Winterende und Frühjahrsbeginn typische gesundheitliche Beschwerden (oft auch Frühjahrsmüdigkeit genannt)! Der (energetische) Übergang in die nächste Wandlungsphase gelingt nicht oder nur mühsam.

2. SHIATSU als Prävention

Was können Sie noch dagegen vorbeugend tun: SHIATSU – regelmäßig über das Jahr empfangen, speziell aber auch in der Winterzeit, kann einen sehr guten und wichtigen Beitrag dazu leisten, die Essenz der Nieren zu hüten und zu stärken, die Regeneration zu fördern und somit mit neuen Energien in die nächste Saison zu starten!

3. Mut (Lebensmut)

Der Mut für etwas einzustehen und Widrigkeiten tapfer die Stirn zu bieten, stärkt hingegen das Wasser in uns, wie auch das folgende Zitat erläutert:

„Dabei hilft uns der Wille als geistiger Aspekt, der optimal eingesetzt, Beharrlichkeit und Ausdauer bedeutet. Hierbei ist allerdings ein „höherer Lebenswille“ gemeint, der im Gegensatz zum Willen des Egos („ich will haben…“) immer im Dienste der Selbstverwirklichung steht und mit dem Gefühl Teil von etwas Größerem zu sein einhergeht. Dies verlangt wiederum die Fähigkeit in sich zu hören, zu erspüren, wer man ist und was man braucht.
Der Wille erwächst so aus der Fähigkeit etwas „sein zu lassen“, etwas reifen zu lassen und einer höheren Bestimmung zu folgen, die sich nur im Inneren, in unserer Tiefe, bemerkbar macht.“ [Quelle: siehe Quellenverweis am Ende des Beitrags …]

4. Ernährung (mit LEBENSmitteln, NO Junk Food)

Nicht zuletzt spielt natürlich auch eine an die Jahreszeit angepasste Ernährung eine wichtige Rolle, das Wasser und somit die Nieren-Energie – unsere Basis – zu stärken …

Passend zur Wandlungsphase Winter finden Sie hier in meinem Blog zwei köstliche, energiespendende Wintergerichte aus der 5-Elemente-Küche zum Ausprobieren. Viel Freude und Erfolg dabei!

Wenn Sie an weiteren Rezepten aus der 5-Elemente-Küche interessiert sind, möchte ich Sie auf meine Blog-Einträge in der Rubrik REZEPTE auf dieser Website hinweisen. Köstlich, bekömmlich und ganz einfach nachzukochen. Probieren Sie es aus! Ich freue mich auch über Ihr feedback dazu – hinterlassen Sie ganz einfach einen Kommentar beim Rezept Ihrer Wahl auf der entsprechenden Seite. 🙂

Weitere Beiträge zu den Wandlungsphasen und ihren Wirkungen auf den Mensch auf dieser Seite, die Sie ebenfalls interessieren könnten:

Wer gerne noch mehr über die 5-Elemente-Lehre und ihre Verbindung zu den Meridianen lesen und sich darin vertiefen möchte, dem sei folgendes Buch empfohlen:

„5 Elemente und Zwölf Meridiane“ (Ein Handbuch für Shiatsu, Akupunktur und Körperarbeit); Autor: Wilfried Rappenecker; erschienen im Felicitas Hübner Verlag 1996

Weitere Quellen zu diesem Artikel:

Das Titelbild zum Beitrag “ Winter in der TCM “ wurde von mir im Winter 2015 am Altaussee aufgenommen 😉

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Herbstbeginn – Gesund bleiben mit Shiatsu und der TCM

Die Wandlungsphase Metall oder: Herbstbeginn am 19. August

Herbstbeginn?!? Jetzt schon??! Vielleicht haben Sie es in den letzten Tagen schon gemerkt: ganz subtil beginnt sich gerade die Natur umzustellen. Nach dem Spätsommer findet jetzt langsam der Wandel hin zum Herbst statt. Sie spüren es vermutlich bereits selber: Am Abend wird es wieder früher dunkel, die Abende und Nächte werden deutlich kühler, auch am frühen Morgen ist das schon zu erleben… WIESO aber beginnt JETZT bereits der Herbst? Ist der Startzeitpunkt dafür nicht erst der 23. September? Lesen Sie hier nach, was die Naturbeobachtungen der Daoisten bereits vor ca. 2000 Jahren ergeben haben …

Nährender Zyklus der 5 ElementeIm Kreislauf der 5 Elemente (oder besser eigentlich: der 5 Wandlungsphasen, chin. Wu Xing) folgt das Metall auf das Element Erde (welches den Spätsommer – die Erntezeit – repräsentiert). Man sagt auch, die Erde ist die „Mutter“ des Metall-Elements, es „nährt im sogenannten Fütterungszyklus das Metall“ (oder anders ausgedrückt: Erde bringt Metall hervor). Wie schon in meinem früheren Beitrag über das Holz-Element dargelegt, dauern die Saisonen in der 5-Elemente-Lehre immer 36 Tage vor und 36 Tage nach dem jeweiligen Höhepunkt. Der Herbst in der daoistischen Naturlehre beginnt somit bereits am 19. August und hat zu unserem kalendarischen Herbstbeginn am 23. September bereits sein Maximum erreicht.

Word-Rap Herbst: Metall, weiß, Lunge, Dickdarm, Nase, Haut, Immunsystem, Trauer

„Der scharfe Geschmack reist zur Lunge“

Herbstbeginn

chinesisches Schriftzeichen Metall

Dem Metall-Element ist die Jahreszeit des Herbstes zugeteilt. Die Energierichtung geht nunmehr nach unten, es ist der Abschied von der Fülle, der Leichtigkeit und Wärme des Sommers mit all seiner aufstrebenden Energie und Pracht. Die Pflanzen lassen nun alles Überflüssige, was sie nicht für die Überwinterung brauchen, fallen, und ziehen ihre Flüssigkeiten nach innen zurück. Nur die Struktur der Pflanze bleibt bestehen. Wurde allerdings in den vorhergehenden (Lebens-)Phasen nichts gepflanzt und geerntet, so kann man im Herbst auch keine Vorräte anlegen.

Herbstbeginn

Herbststimmung im Waldviertel (Nebelstein)

Im Lebenszyklus läutet das Metall-Element die Zeit ein, in der man so langsam die Streu vom Weizen zu trennen vermag und sich von alten Gewohnheiten trennt. Der Mensch kann sich auf den Früchten seiner Arbeit ein wenig ausruhen, die Lebenserfahrung ermöglicht eine Trennung von Dingen, die nicht wichtig sind. Der scharfe Verstand trennt Unwichtiges von Wichtigem in Vorbereitung auf die Zukunft – was will er in den nächsten Lebensabschnitt mitnehmen? Es ist somit die Zeit des Abschieds, des Loslassens und speziell der Emotion der Trauer.

Dementsprechend steht beim Mensch dafür der „Herbst des Lebens“, das Alter. Bei den Frauen entspricht dies zum Beispiel die Zeit der Wechseljahre, in denen die Menstruation eintrocknet. Der Herbst steht für eine Energiebewegung nach innen und unten, es ist eine Phase des Absenkens, Verdichtens und Verfeinerns, die Konzentration auf das Wesentliche! Frauen nach den Wechseljahren haben dann folglich die Chance, das Qi, welches nicht mehr für die Blutproduktion gebraucht wird, im Herzen zu bewahren und Weisheit zu erlangen.

Das Metall-Element im Körper und den zugehörigen Organen

Herbstbeginn

Herbststimmung am Wolfgangsee

Zur Wandlungsphase des Metalls gehören körperlich gesehen die Organe Lunge und Dickdarm. Die Lunge hat u. a. die Aufgabe, uns über den Atem (= nachgeburtliches Qi) mit dem reinen Qi des Himmels zu verbinden, während der Dickdarm über die Ausscheidung des Überflüssigen und nutzlos Gewordenen zu Klarheit in unserem Inneren beiträgt (siehe auch oben: die Aufgabe des scharfen Verstandes). Störungen/Krankheiten im Metallelement zeigen sich auf der körperlichen Ebene somit meist in der Lunge und im Dickdarm.

Ein gesundes Metallelement steht ebenso für Tatkraft, Entschlossenheit, Fortschrittlichkeit, Zähigkeit und einen ideellen Abstand zu den Dingen, sowie für Struktur und Ordnung. Metall steht außerdem für ein kühles strategisches Denken sowie für einen rationalen Umgang mit Geld.

Die Farben dieses Elements sind neben Grau auch Weiß (sowie alle metallisch glänzenden Oberflächen). Der Geschmack des Metall-Elements ist das Scharfe. Alles ScharBuddha in der Taoshiatsu-Schule in Wien 1070fe wirkt auf Lunge und Dickdarm, wobei vor allem scharf-erfrischende Nahrungsmittel, wie etwa Rettich oder Kresse ausreichend Säfte für Lunge und Darm bereitstellen, während zu viel scharfheißes, wie Chili etwa, beides erhitzt und so auf Dauer austrocknen kann – und somit der Lunge und dem Dickdarm langfristig schadet.

Passend zur Wandlungsphase Metall finden Sie hier in meinem Blog zwei köstliche, energiespendende Herbstgerichte aus der 5-Elemente-Küche zum Ausprobiern. Viel Freude und Erfolg dabei!

Wenn Sie an weiteren Rezepten aus der 5-Elemente-Küche interessiert sind, möchte ich Sie auf meine Blog-Einträge in der Rubrik REZEPTE auf dieser Website hinweisen. Köstlich, bekömmlich und ganz einfach nachzukochen. Probieren Sie es aus! Ich freue mich auch über Ihr feedback dazu – hinterlassen Sie ganz einfach einen Kommentar beim Rezept Ihrer Wahl auf der entsprechenden Seite. 🙂

Weitere Beiträge zu den Wandlungsphasen und ihren Wirktungen auf den Mensch auf dieser Seite, die Sie ebenfalls interessieren könnten:

Herbstbeginn

Wer sich nun zum Herbstbeginn nicht nur mit der Nahrung Gutes tun will, sondern auch mal eine alternative Behandlungsform à la Shiatsu ausprobieren möchte, dem lege ich als Vorbereitung auf die kommende Herbst-Wintersaison mein aktuelles SHIATSU-Angebot ans Herz! Ganz einfach hier nachzulesen und online zu bestellen.

Und wer gerne noch mehr über die 5-Elemente-Lehre und ihre Verbindung zu den Meridianen lesen und sich darin vertiefen möchte, dem sei folgendes Buch empfohlen:

„5 Elemente und Zwölf Meridiane“ (Ein Handbuch für Shiatsu, Akupunktur und Körperarbeit); Autor: Wilfried Rappenecker; erschienen im Felicitas Hübner Verlag 1996

Weitere Quellen zu diesem Artikel:

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Übersäuerung im Körper – Ursache für viele Zivilisationskrankheiten

Welche Schäden können Säuren im menschlichen Körper verursachen?

Die Übersäuerung unseres Körpers gilt heute als eine sehr häufige Ursache für viele gefährliche Zivilisationskrankheiten. Es ist wissenschaftlich mittlerweile nachgewiesen, dass bei allen Krankheiten, den aktuen wie auch den chronischen, gleichzeitig eine Übersäuerung des Organismus vorliegt. Vor allem unsere Ess- und Lebensgewohnheiten sind es, die für die Entstehung des Ungleichgewichtes im Säure-Basenhaushalt verantwortlich sind.

Wodurch entstehen aber diese Säureüberschüsse in unserem Körper?

Sehr oft durch die Aufnahme säureüberschüssiger Nahrung – oft in Kombination mit einem stressigen Arbeits-/Lebensalltag, der ebenfalls die Übersäuerung fördert!

Hier eine (unvollständige) Übersicht über Lebensmittel, welche stark säurehaltig sind:

  • Kaffee: enthält Chlorogen- u. Gerbsäure (Filterkaffee noch mehr als Espresso & Co)
  • Schwarztee: Chlorogen- u. Gerbsäure
  • Süßigkeiten: Essigsäure
  • Weißmehlprodukte: Essigsäure
  • Fleisch: Harn-, Schwefel-, Salpetersäure
  • Mineralwasser: Kohlensäure
  • Cola-Getränke: Phosphorsäure
  • Wein: Wein- u. Schwefelsäure
  • Rauchen: Nikotin
  • Körperliche Anstrengungen: Milchsäure
  • Stress, Ärger, Angst: Salzsäure

Übersäuerung

Welche Erkrankungen folgen nun diesen Säureüberschüssen im Blut und im Gewebe, und welche Symptome zeigen sich dabei oft:

Mögliche Erkrankung

Mögliche Erkrankung

Mögliche Erkrankung

Herzinfarkt Schlaganfall Gehörsturz
Migräne Muskelverspannungen Muskelkrämpfe
Rheuma Zellulitis Allergien
Candida-Verpilzung Schweißfüße Gelenkschmerzen
Osteoporose Sodbrennen Verstopfungen
Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre Durchfall Blähungen
Nervenerkrankungen Krebs Entmineralisierung der Zähne
Hämorrhoiden Krampfadern Offene Beine
Schwerhörigkeit Augenschädigungen Arthrose
Mulitple Sklerose Infektionsanfälligkeit Gallensteine
Blasensteine Nierensteine Konzentrations- u. Gedächtinsschwäche
Haarausfall Ekzeme Akne
Mundgeruch Parodontose Myome
Zysten Helicobacter verschiedene Magenerkrankungen

Am Ende dieses Artikels finden Sie zur Vertiefung in das Thema einige ausgewählte Buchtipps von mir. Der folgende Beitrag soll Ihnen eine Einführung und Übersicht zur Thematik geben.

Wie aber kommen wir aus diesem Teufelskreis ständiger Übersäuerung wieder heraus? Was müssen wir tun? Wie werden wir die Säuren am schnellsten wieder los?

Übersäuerung macht alt

Im Körper eines Menschen sollten immer 20 Prozent Säuren und 80 Prozent Basen vorhanden sein. Dieses Verhältnis ist deshalb so wichtig, weil die Säuren nur mit Hilfe der Basen abgebaut werden. Das Problem unserer Zeit liegt vor allem darin, dass die Menschen oft umgekehrt rund 70 Prozent Säuren und nur 30 Prozent basische Elemente im Organismus haben. Dieses Verhältnis aber ist fatal. Es handelt sich um eine Übersäuerung, die jede einzelne Zelle des Körpers belastet, weil die Zufuhr von Nährstoffen und Sauerstoff blockiert wird. Daher fördert die Übersäuerung auch das frühzeitige Altwerden.

Säuren, die Sie schädigen

Sie benötigen Säuren, aber nicht in zu großen Mengen. Zu einem gesunden Leben gehören zum Beispiel die Magensäure (diese besteht zu einem großen Teil sogar aus Salzsäure!) und die Gallensäure. Doch das zuviel an Säuren ergibt sich aus Ihrem Lebensstil:

  • viel Harnsäure liefert beispielsweise Fleisch (vor allem regelmäßig und in zu großen Mengen genossen!)
  • mit gepökeltem Fleisch nehmen Sie Salpetersäure auf
  • Schweinefleisch liefert viel Schwefelsäure (diese entsteht auch bei heftigen Darmwinden)
  • Mit Cola-Getränken, Milchprodukten und Käse tanken wir Phosphorsäure
  • Essigsäure entsteht durch ein Zuviel an Süßigkeiten und Mehlspeisen in unserem Körper
  • Kaffe und Schwarztee liefern Gerbsäure
  • Schmerzmittel bringen (künstliche) Acetylsalizylsäure in den Körper
  • Milchsäure entsteht in unseren Muskeln bei körperlicher Überanstrengung

Saures und basisches Essen

Was Ihre Ernährung betrifft, da sollten Sie immer eine Faustregel vor Augen haben. Die BASEN liefern Obst, Gemüse und Beeren, die Säuren holen Sie durch (zuviel) Fleischkonsum, durch Süßigkeiten und viel und regelmäßigem Stress.

Wichtig ist natürlich auch, dass Sie wissen, welche Lebensmittel ein saures Milieu und welche ein basisches Milieu in unserem Körper schaffen:

  • BASEN liefern folgende Lebensmittel: Pellkartoffel, Mandel, Obst, Dörrobst, rohe Milch, Schlagobers (Sahne), stilles Mineralwasser (=ohne Kohlensäure!), Wurzel- und Blattgemüse, Gemüsebrühe wie alle Gewürzkräuter wie Persilie, Schnittlauch, Majoran, Oregano, Thymian, Dille, Kümmel, Pfeffer, Paprika und Galgant
  • SÄUREN liefern: Fleisch (auch Geflügel), Fisch und Meeresfrüchte, Wild, Eier als Ganzes (das Eigelb alleine ist basisch), Käse, besonders Schmelzkäse, Topfen (Quark), Fleischbrühe, Fleisch und alle Innereien, hochprozentiger Alkohol, Milchprodukte, Obst und Gemüse aus Konserven!

Bitte beachten Sie auch folgendes: Es gibt aber auch Lebensmittel, die zwar keine Säure enthalten, die jedoch bei der Verarbeitung im Stoffwechsel die Säurenbildung im Körper mehr oder weniger stark fördern! Dazu gehören beispielsweise Zucker, Bohnenkaffee (Filterkaffee), zuckerhaltige Limonaden und alkoholhältige Getränke.

Doch außer Lebensmitteln gibt es auch noch andere Faktoren, die Sie „sauer“ machen, nämlich: Medikamente, Streß, Nikotin, Ärger, Depressionen, zu wenig Schlaf, zu wenig Bewegung aber auch übertriebener Sport.

Zu guter Letzt gibt es dann auch noch Lebensmittel, die in sich bereits ein gesundes Gleichgewicht zwischen Säuren und Basen aufweisen:

  • Leitungswasser
  • Butter, Tofu
  • Schafmilch, Kokosmilch
  • Preiselbeeren
  • naturbelassene Pflanzenöle wie Olivenöl, Distelöl, Vollkorngetreide, Honig

Übersäuerung macht Sie krank

Wie merken Sie nun, dass Sie übersäuert sind? Da gibt es einige deutliche, typische Symptome: Sie haben häufig Sodbrennen, leiden unter ständiger Antriebsschwäche, haben oft eine depressive Stimmung und sind besonders schmerzempfindlich. Es treten oft Ischias-Schmerzen oder Gelenksbeschwerden auf. Sie sind sehr infektionsanfällig, ermüden schnell und haben oft in sich ein Kältegefühl, auch wenn warme Temperaturen herrschen. Die Haut ist sehr trocken, die Zähne sind empfindlich, Karies und/oder Zahnverfall sind deutlich zu erkennen. Sie leiden öfter unter Muskelkrämpfen, haben schlechten Atem und leiden unter weichen, brüchigen Nägeln.

Wer nicht rechzeitig etwas gegen seine Übersäuerung unternimmt, der muss mit dem Entstehen bestimmter Krankheiten rechnen. Dazu gehören Neurodermitis, Pilzerkrankungen, Darmprobleme, Rheuma, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Gefäßstörungen, Immunschwäche, Zahnschäden, Magenleiden, Nervenerkrankungen, Kopfschmerzen und Migräne sowie Osteoprose.

Therapien wirken nicht

Die Übersäuerung hat aber noch weitere Nachteile. Viele medizinische Therapien wirken nicht oder sind in ihrer Wirkung stark eingeschränkt, wenn das Säuren-Basen-Gleichgewicht aus der Harmonie geraten ist. Die Homöopathie, die Akupunktur sowie die Akupressur, aber auch die Magnetfeldtherapie bringen keinen Erfolg, wenn eine Übersäuerung vorliegt, weil in diesem Milieu das Körpergewebe nicht regnerationsfähig ist.

Entsäuerung besiegt viele Krankheiten

Sehr oft passiert es, dass jemand nach einer Ensäuerungstherapie bestimmte gesundheitliche Störungen besiegen oder zumindest massiv reduzieren kann. Das zeigt sich oft bei Kopfschmerz und Migräne, bei Leber-, Galle- und Darmstörungen, bei Sodbrennen, einem Reizmagen, bei rheumatischen Beschwerden, bei Gicht, bei Herz-Kreislauferstörungen, bei zu hohem oder zu niedrigem Blutdruck, bei Depressionen, beim Burn-out Syndrom und Störungen des vegetativen Nervensystems.

Das alles beweist: Übersäuerung gefährdet unsere Gesundheit. Ein basisches Milieu schafft. die Gefahr aus der Welt.

Aus der Vielzahl an Literatur zu diesem Thema habe ich hier beispielhaft zwei Bücher ausgewählt, die Sie bei Bedarf in einer (Online-)Buchhandlung Ihrer Wahl kaufen können, um sich noch weiter in die Thematik zu vertiefen. Die meisten Bücher enthalten auch Rezepte für Gerichte, die Ihnen bei der Umstellung Ihrer Ernährung helfen. Außerdem gibt es speziell zum Thema Krebs und Ernährung gibt es ein wichtiges und sehr informatives Buch von zwei kanadischen Ärzten (siehe unten …)

Buchtipp 1: Christoph Hansen „Gesund Leben in der Säure-Basen-Balance“

Übersäuerung Christoph Hansen Buch zum Säure-Basen-Gleichgewicht

Buchtipp 2: Dr. Eva-Maria Kraske „Säure-Basen-Balance: Schlüssel zu mehr Wohlbefinden“

Übersäuerung Dr. Kraske Säure-Basen-Balance

Buchtipp 3:  Prof. Dr. med. Richard Béliveau und Dr. med. Denis Gingras „Krebszellen mögen keine Himbeeren“

Übersäuerung Krebs Ernährung Dr. Beliveau Dr. Gingras

 

 

 

 

 

 

Falls Sie sich für spezielle Rezepte aus der 5-Elemente-Ernährung aus der TCM interessieren und lernen möchten, wie Sie diese ganz einfach nachkochen können, dann freue ich mich, wenn Sie einige der hier auf meiner Website vorgestellten Gerichte ausprobieren.

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Das HOLZ-Element: Frühling in der TCM

Die Wandlungsphase HOLZ: Frühlingsbeginn am 15. Februar

Shiatsu Wien - Darstellung der 5 Elemente - Wandlungsphase Holz

Nach unserer westlichen Zeit- und Saisonrechnung beginnt der Frühling mit dem 21. März. Nicht so in der Naturkalenderdarstellung des Jahresablaufes in der Lehre der Traditionellen Chinesischen Medizin. Bereits vor über 2000 Jahren haben die guten alten Daoisten aufgrund ihrer eingehenden Naturbeobachtungen den Kreislauf der Jahreszeiten in den sogenannten Fünf Wandlungsphasen festgehalten und dargestellt. Demnach macht jede Jahreszeit 73 Tage aus, und umfasst 36 Tage vor und nach dem uns bekannten Saisonbeginn. Somit beginnt der Frühling um den 15. Februar (in China feiert man zu diesem Zeitpunkt den Neujahrsbeginn) und hat am 21. März bereits seinen Höhepunkt erreicht, jener Tag im Jahresablauf, an dem vom Sonnenlauf her gesehen ja die Tag-/Nachtgleiche stattfindet. Er endet bereits wieder um den 28. April. Zwischen den Saisonen liegen immer 18 Tage, die als sogenannte „Dojo“-Zeit die Übergangsphase von der einen in die nächste Jahreszeit darstellen, eine Phase, die es uns und den Pflanzen und Lebewesen in der Natur möglich machen soll, sich auf die kommende Jahreszeit vorzubereiten.

Der Frühling hat längst begonnen …

Wer genau in die uns umgebende Natur hinschaut und auch hinhört, wird ehrlicherweise feststellen, dass dem so ist (auch wenn uns draußen oft noch die immer wieder auftauchende Kälte des Winters mit durchaus heftigen Schneeschauern anderes glauben machen will, keine Jahreszeit beginnt normalerweise von heute auf morgen, das Yin des Winters zieht sich langsam, aber stetig zurück) – zugegebenermaßen fällt es wohl in unseren (Groß-)Städten den Menschen schwerer, die bereits stattfindenden Veränderungen mangels Naturnähe wahrzunehmen. Aber auch dort gibt es Möglichkeiten, die Zeichen der Jahreszeit zu erkennen.

Wandlungsphase Holz - blühender Haselnuss-Strauch

Haselnuss-Strauch in voller Blüte (14. Februar, Am Himmel – Kobenzl)

Wer genau hinhört, kann auch am Gezwitscher der Vögel in den Parks erkennen, dass das Frühlingserwachen bereits seinen Lauf nimmt – speziell früh am Morgen hört man an den fröhlicher klingenden Lauten unserer gefiederten Freunde den Unterschied zum Gepiepse des Winters.

Innerhalb der 5-Wandlungsphasen wird der Frühling dem Element HOLZ zugeordnet. Die im Idealfall frei fließenden Energien dieses Elementes streben nach oben. Im Frühling kommen die Säfte und das Yang wieder an die Oberfläche zurück und machen sich in der Natur mit dem Austreiben der Bäume und Sträucher bemerkbar – auch der Mensch erlebt „Frühlingsgefühle“ und fühlt sich vitalisiert. Mit Ausnahme jener Menschen, bei denen die Energie des Holzes noch stagniert (meist bedingt durch den wenig im Einklang mit der Natur gelebten und sehr stressigen Alltag, und die sich somit noch im Winterschlaf befinden und den Übergang nur schwer bewältigen), eine Stagnation, welche auch oft in der allseits beklagten Frühjahrsmüdigkeit zum Ausdruck kommt – hierbei können übrigens regelmäßig in der ersten Hälfte des Frühlings durchgeführte Shiatsubehandlungen in Kombination mit der richtigen und an die Saison angepasste Ernährung wahre Wunder bewirken! Entgiften, Entschlacken und Reinigen von Innen her ist angesagt …

Das Element HOLZ (die Wandlungsphase Holz) symbolisiert den Aufbruch (es steht auch für die Lebensphase der Kindheit und Jugend eines Menschen!), die Flexibilität, Vitalität, Kreativität, Toleranz und Entscheidungsfähigkeit. Fließt die entsprechende Energie frei im Körper eines Menschen, so fördert sie die oben genannten Eigenschaften. Unter den Pflanzen gilt der Bambus als Sinnbild für diese Fähigkeiten. Die dem Element HOLZ zugeordneten Organe des Menschen sind die LEBER (=Yin-Organ) und die Gallenblase (=YANG-Organ). Die beiden arbeiten über die Meridianverbindungen eng zusammen. Die entsprechenden Emotionen Wut, Frustrationen, Kränkungen finden ihren volkstümlichen Ausdruck in „Mir ist eine Laus über die Leber gelaufen“ oder „Mir kommt die Galle hoch„!

Die Leber ist aus Sicht der TCM für die Geschmeidigkeit der Sehnen und Bänder, das Sehvermögen und die Speicherung des Blutes verantwortlich und auf der seelischen Ebene besonders anfällig für die zuvor genannten Emotionen.

Die Gallenblase hingegen ist unser Entscheidungsträger nach außen. Menschen mit einer harmonisch fließenden Leber- und Gallenblasenenergie werden einerseits flexibel in ihrem Denken und Handeln sein, andererseits Entscheidungen schnell, aber doch gut überlegt fällen können. Gerade dieser Funktionskreis ist im Körper von besonderer Wichtigkeit, regelt er doch nicht nur den Energiefluss in seinen eigenen Organen, sondern ist auch für die Harmonie in allen anderen Funktionskreisen verantwortlich.

Der Gallenblasenmeridian verläuft jeweils – in Zickzack-Linien –  auf der Seite des menschlichen Körpers, beginnend am Außenrand des Auges hinunter bis zur zweiten kleinen Zehe von außen. Beobachten Sie beispielsweise Menschen, die beim Gehen ständig stark zwischen rechts und links hin und her schwanken (ich meine damit keine alkoholisierten Zeitgenossen! 😉 ), so kann dies ein Anzeichen für eine gestaute bzw. unausgeglichene Gallenenergie sein – er schwankt zwischen ja/nein, links/rechts, so/oder so, kann sich eben nicht entscheiden (schicken Sie diese zum Shiatsu 😉 ) und kommt nicht so flexibel und entschlossen vorwärts wie jene Menschen, deren Leber- und Gallen-Qi frei und harmonisch fließt und die somit tatkräftig ihren Alltag bewältigen.

Wandlungsphase Holz Bambuswald

Bambus ist geschmeidig und flexibel – er richtet sich immer wieder auf

Tatkraft, Abenteuerlust und konsequentes Handeln zählen somit zu den Stärken des Holzelements. Druck hingegen wirkt sich negativ aus – Holz benötigt Freiraum zur eigenen Entfaltung und ein gewisses Maß an Autonomie. Ein ausgeglichenes Holzelement kann mit Wut und Zorngefühlen richtig umgehen und diese Emotionen in geregelte Bahnen leiten. Bei Menschen, die – wodurch auch immer – ständig unter Druck stehen, bei denen der sprichwörtlich „kleinste Tropfen das Faß zum Überlaufen bringt“ und dann in Wutausbrüchen regelrecht explodieren, sprechen wir in der TCM und als Shiatsu-Therapeuten von der sogenannten „Leber-Qi-Stagnation“ – auch hier können regelmäßig durchgeführte Shiatsubehandlungen für die entsprechende Entstauung und somit für einen gleichmäßigen, harmonischen Energiefluss im Funktionskreislauf „Leber-Galle“ sorgen, machen diesen das Leben wieder erträglicher (von ihren ebenfalls beklagenswerten Mitmenschen mal ganz abgesehen!).

Zu guter Letzt hat die Wandlungsphase HOLZ noch weitere seelische Aspekte: Der sogenannte Elementsgeist HUN (auch Wanderseele bezeichnet) ist vergleichbar mit dem westlichen Verständnis des Unterbewußten. Hierin werden emotionale Erfahrungen gespeichert. Diese gesammelten Erfahrungen machen erst überhaupt eine Planung möglich, die dann als Basis für neue Handlungen dient. Die Handlungen werden dann durch eine geschmeidige und starke Gallenenergie umgesetzt.

Ich freue mich, wenn ich Sie dabei mit Shiatsu durch einen wieder harmonisierten Energiefluss auf Ihrem aktuellen Weg unterstützen kann.

„Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick,
Im Tale grünet Hoffnungsglück;
Der alte Winter, in seiner Schwäche,
Zog sich in rauhe Berge zurück. …“

[Johann Wolfgang von Goethe, Faust I]

Auf dass wir heuer tatsächlich einen wunderschönen Frühling erleben dürfen und uns der allseits diskutierte Klimawandel keinen Strich durch die jahrtausende alten Wandlungsphasen macht …

Köstliche und leicht nachzukochende Rezepte aus der 5-Elemente-Küche, die Sie auf dem Weg in und durch den Frühling unterstützen, finden Sie hier auf meiner Rezepte-Seite …

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Das Wasser-Element: Winter in der TCM

Die Wandlungsphase WASSER oder: Winterbeginn am 16. November

Nährender Zyklus der 5 ElementeIm Kreislauf der 5 Elemente (oder besser eigentlich: der 5 Wandlungsphasen, chin. Wu Xing) folgt das Wasser auf das Element Metall. Man sagt auch, das Metall ist die „Mutter“ des Wasser-Elements, es „nährt im sogenannten Fütterungszyklus das Wasser“ (oder anders ausgedrückt: Metall bringt Wasser – oder auch Substanz hervor). Wie schon in meinem früheren Beitrag über das Holz-Element des Frühlings dargelegt, dauern die Saisonen in der 5-Elemente-Lehre immer 36 Tage vor und 36 Tage nach dem jeweiligen Höhepunkt. Der Winter in der daoistischen Naturlehre beginnt somit bereits am 16. November und hat zu unserem kalendarischen Winterbeginn am 21. Dezember bereits sein Maximum erreicht.

Word-Rap zum Winter: Wasser, schwarz, blau, Niere, Blase, Ohren, großes Yin, Tief, Dunkel, das Unbewusste, Existenz, Angst

„Der salzige Geschmack stärkt die Niere“

Symbol Wasser-Element TCMDem Wasser-Element ist die Jahreszeit des Winters zugeteilt. Die Energierichtung geht nunmehr nach unten und innen, alle Kräfte in der Natur ziehen sich bis aufs Maximum zusammen. Diesen Umstand bezeichnen die Chinesen in der TCM als „größtes Yin“. Der Winter ist jene Zeit, in der alle Lebewesen und Pflanzen zur Ruhe kommen und ihre Essenz im Inneren bewahren und speichern. Es ist die Zeit der Kälte, des Dunklen, der kurzen Tage und langen Nächte (Yin regiert über das Yang). Die Bewegungsrichtung des Wassers ist das Absinken, nach Unten fließen, es füllt alle Hohlräume. Der Winter ist somit die Zeit des Ruhens, der (inneren) Reifung und Entwicklung, bis dann im Frühling wieder alles zu sprießen und wachsen beginnt.

MeereswellenDas Wasser ist der Ursprung allen Lebens. Dieses Element verbindet den Anfang mit dem Ende, was sich daran zeigt, wie stark der Winter mit dem Lebensabend und dem Tod verbunden ist. Im Lebenszyklus steht das Wasser-Element somit für das hohe Alter und den Lebensabend eines Menschen.

Das Wasser-Element im Körper und den zugehörigen Organen

Zur Wandlungsphase des Wassers gehören körperlich gesehen die Organe Niere und Blase. Diese sind für unseren Wasserhaushalt und aus der Sicht der chinesischen Medizin für die Speicherung der Essenz, aus der wir täglich schöpfen, zuständig.

In den Nieren „sitzt“ die Urenergie, das vorgeburtliche Qi (dieses Qi, auch Jing genannt, das wir von unseren Eltern mitbekommen und somit begrenzt verfügbar ist, vergleichbar mit dem Akku eines elektronischen Gerätes), die Nieren sind die Quelle aller Wärme und Kraft, aber auch der Ruhe, der Stärke und Ausgeglichenheit, sprich der Substanz. Die Nieren werden am meisten durch Kälte beeinträchtigt, weswegen man immer darauf achten sollte diese, als auch die Füße warm zu halten. Ganz wichtig ist auch, regelmäßig und wenn möglich drei mal pro Tag WARM zu essen! Rezepthinweise dafür finden Sie weiter unten.

cropped-water-drop-700px2.jpgDie Farben dieses Elements sind blau bis schwarz. Der Geschmack des Wasser-Elements ist das Salzige. Der salzige Geschmack und damit auch alles, das aus dem Meer kommt, kann Verhärtungen und Stagnationen lösen, er wirkt aufweichend und nährt unser Blut. Zu viel Salz hingegen lässt erstarren und verhindert den Fluss in den Bahnen!

Was das Wasser-Element schwächt:

Die Emotion des Wasser-Elements ist die Angst, welche die Nieren und die Kraft des Wassers am meisten in uns schwächt. „Sich vor Angst in die Hosen zu machen“ u.ä. Volksweisheiten machen diese Verbindung deutlich.

Was das Wasser-Element stärkt:

Der Mut für etwas ein zu stehen und Widrigkeiten tapfer die Stirn zu bieten, stärkt hingegen das Wasser in uns.

„Dabei hilft uns der Wille als geistiger Aspekt, der optimal eingesetzt, Beharrlichkeit und Ausdauer bedeutet. Hierbei ist allerdings ein „höherer Lebenswille“ gemeint, der im Gegensatz zum Willen des Egos („ich will haben…“) immer im Dienste der Selbstverwirklichung steht und mit dem Gefühl Teil von etwas Größerem zu sein einhergeht. Dies verlangt wiederum die Fähigkeit in sich zu hören, zu erspüren, wer man ist und was man braucht.
Der Wille erwächst so aus der Fähigkeit etwas „sein zu lassen“, etwas reifen zu lassen und einer höheren Bestimmung zu folgen, die sich nur im Inneren, in unserer Tiefe, bemerkbar macht.“ [Quelle: siehe Quellenverweis am Ende des Beitrags …]

Passend zur Wandlungsphase Winter finden Sie hier in meinem Blog zwei köstliche, energiespendende Wintergerichte aus der 5-Elemente-Küche zum Ausprobiern. Viel Freude und Erfolg dabei!

Wenn Sie an weiteren Rezepten aus der 5-Elemente-Küche interessiert sind, möchte ich Sie auf meine Blog-Einträge in der Rubrik REZEPTE auf dieser Website hinweisen. Köstlich, bekömmlich und ganz einfach nachzukochen. Probieren Sie es aus! Ich freue mich auch über Ihr feedback dazu – hinterlassen Sie ganz einfach einen Kommentar beim Rezept Ihrer Wahl auf der entsprechenden Seite. 🙂

Weitere Beiträge zu den Wandlungsphasen und ihren Wirktungen auf den Mensch auf dieser Seite, die Sie ebenfalls interessieren könnten:

Wer gerne noch mehr über die 5-Elemente-Lehre und ihre Verbindung zu den Meridianen lesen und sich darin vertiefen möchte, dem sei folgendes Buch empfohlen:

„5 Elemente und Zwölf Meridiane“ (Ein Handbuch für Shiatsu, Akupunktur und Körperarbeit); Autor: Wilfried Rappenecker; erschienen im Felicitas Hübner Verlag 1996

Weitere Quellen zu diesem Artikel:

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Spicey Kürbis-Kokos-Suppe

Thematik: Suppen für den Herbst

Wirkung: Liefert Saft und Kraft, bewegt das Qi im Körper

Spicey Kürbis-Kokos-Suppe – Zubereitung nach den 5 Elementen (für ca. 3 Liter)

spicey kürbis kokos suppe

Öl erhitzen, Gemüse, Alge, Gewürze (außer Salz, Senf und Chilisauce) zufügen, umrühren und mit dem Gemüsesud aufgießen. Zugedeckt weich kochen. Unter Zugabe von Kokosmilch, Senf und Chilisauce pürieren.

Mit heißem Wasser bis zur gewünschten Konsistenz verdünnen, mit Salz abschmecken und noch einmal kurz aufkochen lassen.

Gewürze und Gemüse für Kürbis-Kokos-Suppe

Die Zutaten in der Reihenfolge der 5 Elemente:

ERDE:

  • 1 ungeschälter, entkernter, grob zerkleinerter Hokkaidokürbis (ca. 1,5 kg)
  • 3 EL Rapsöl
  • 1 kleine Dose Kokosmilch (ca. 400 ml)
  • 1 1/2 L heißer Gemüsesud
  • auf Wunsch auch zusätzlich 2 bis 3 Erdäpfel gewürfelt
  • als Dekor zum Abschluss: geröstete Sonnenblumenkerne

Hokkaidokürbis

METALL:

  • 2 geschälte, grob zerkleinerte Zwiebelnp
  • 1 EL frisch geriebener Ingwer
  • je 1 TL gemahlener Kardamom und Kreuzkümmel
  • 2 EL Dijon-Senf

WASSER:

  • 1 Wakame-Alge
  • unraffiniertes Meersalz nach Geschmack

HOLZ:

  • 3 Tropfen Zitronensaft

FEUER:

  • 4 EL Sweet-Chilli-Sauce
  • 1 L heißes Wasser nach Bedarf

Tipp von Frau Dr. Scholdan: Sweet Chilli Sauce“ können Sie natürlich auch selbst herstellen. Die Herstellung dieser Bekömmlichkeit können Sie im Buch (siehe unten) auf Seite 69 direkt beim Rezept nachlesen.

Rezept „Spicey Kürbis-Kokos-Suppe“ (Buch S. 69) veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung von Frau Dr. Andrea Scholdan. Entnommen aus ihrem Buch “Suppito: 2 Frauen, 5 Elemente und 44 Suppen”. Frau Scholdan führt gemeinsam mit Laurence Koblinger eine gleichnamige Suppenmanufaktur im 6. Wiener Gemeindebezirk. Zur Suppito-Website …

Weitere tolle Rezeptideen aus der 5-Elemente-Küche zum Nachkochen finden Sie hier auf meiner Website …  frei nach Karl Farkas: „Schauen Sie sich das an!“ 😉

Ich freue mich, wenn Sie das eine oder andere Rezept selber ausprobieren und mir in der Kommentarspalte unterhalb des jeweiligen Beitrages eine kurze Rückmeldung geben, ob und wie es Ihnen geschmeckt hat und Sie vielleicht auch die wohltuende Wirkung gespürt haben. Danke im voraus für Ihr Feedback!

Quelle für die Fotos:

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Orientalische Rote-Linsen-Suppe

Thematik: Suppen für den Herbst

Wirkung: Unterstützt Ausdauer und Konzentration

Orientalische Rote-Linsen-Suppe – Zubereitung nach den 5 Elementen (für ca. 2 Liter)

Rote Linsen SuppeKarotten und Stangensellerie in Salzwasser bissfest kochen, abseihen und zur Seite stellen.

Butterschmalz erwärmen, Gemüse, Linsen sowie Gewürze (außer Salz, Pfeffer und Zitronensaft) zufügen und umrühren. Mit Gemüsesud und Weißwein aufgießen und ohne Deckel weich kochen. Dann das Lorbeerblatt entfernen und die Suppe pürieren.

Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken, falls nötig noch mit etwas Gemüsesud bis zur gewünschten Konsistenz verdünnen. Die Karotten- und Selleriewürfel untermischen und mit Petersilie bestreut servieren.

Die Zutaten in der Reihenfolge der 5 Elemente:

gemahlene orientalische GewürzeERDE:

  • 2 EL Butterschmalz
  • 3 grob zerkleinerte Karotten
  • 1,5 bis 2 L heißer Gemüsesud
  • 1/2 TL gerösteter, gemörserter schwarzer Sesam

Als Suppenbeilage:

  • 2 geschälte, klein gewürfelte Karotten
  • 2 klein gewürfelte Stangen vom Sellerie

METALL:

  • 1/2 Stange in Ringe geschnittener Lauchganze gewürze orientalisch
  • 1/2 TL fein gehackter Knoblauch
  • 1 TL frisch geriebener Ingwer
  • je 1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel, gemahlener Zimt und frisch gemahlener, schwarzer Pfeffer
  • Lorbeerblatt
  • gemörserte Nelke

WASSER:

  • 250 gr. kalt gewaschene rote Linsen
  • 1 Wakame-Alge
  • unraffiniertes Meersalz

HOLZ:

  • 1 – 2 EL Zitronensaft
  • 1/8 L trockener Weißwein
  • Als Deko: 3 EL gehackte Petersilie

FEUER:

  • 1/2 TL geriebene Schale einer Bio-Zitrone
  • 1/2 TL Kurkuma

Tipp von Frau Dr. Scholdan: Schwarzer Sesam gilt in Asien als Garant für besonders schöne Haare und stärkt die Nierenenergie. Am besten auf Vorrat rösten und in einem Schraubglas aufbewahren. Um das volle Aroma zu erhalten, Gewürze immer erst kurz vor dem Gebrauch mörsern.

Rezept „Orientalische Rote-Linsen-Suppe“ (Buch S. 66) veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung von Frau Dr. Andrea Scholdan. Entnommen aus ihrem Buch “Suppito: 2 Frauen, 5 Elemente und 44 Suppen”. Frau Scholdan führt gemeinsam mit Laurence Koblinger eine gleichnamige Suppenmanufaktur im 6. Wiener Gemeindebezirk. Zur Suppito-Website …

Weitere tolle Rezeptideen aus der 5-Elemente-Küche zum Nachkochen finden Sie hier auf meiner Website …  frei nach Karl Farkas: „Schauen Sie sich das an!“ 😉

Über den HERBST und wie diese Jahreszeit und seine Auswirkungen auf unser Befinden in der 5-Elemente-Lehre gesehen wird, können Sie sich gerne hier im dazugehörigen Blog-Artikel informieren.

Quelle für die Fotos:

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